GOTT UND DIE WELT
Veröffentlichung am 26. August 2009
Stürme des Lebens |
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P. Hans-Joachim Winkens SAC |
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| Im Evangelium des Markus (Mk 4, 35-41) steht die Erzählung vom Seesturm. Die Jünger sind mit Jesus im Boot auf dem See Genezareth unterwegs und plötzlich erhebt sich ein heftiger Sturm. So was kennen wir vom Urlaub her von deutschen oder schweizerischen Binnenseen auch. Plötzlich kommen schwere Fallwinde auf. Es ist dann gefährlich auf dem See: am Bodensee, Chiemsee oder Vierwaldstädtersee. Es werden Warnsignale gegeben. Alle sollen sofort das rettende Ufer anfahren. Damals hatten die Jünger große Angst. Und Jesus schlief. Die Jünger weckten ihn und riefen: Kümmert es dich nicht, dass wir untergehen? Turbulente Lebenssituationen. Viele Menschen müssen das aushalten. Manchmal mit letzter Kraft. Sie werden von Stürmen des Lebens hin und her geworfen. | Eigene schwere Krankheit oder von Familienmitgliedern kann ein solcher Sturm des Lebens sein. Den Arbeitsplatz verlieren, das Gefühl nicht gebraucht zu werden, die Erfahrung einer Trennung ebenso. Heftig kommt es, wenn ein Lebenspartner plötzlich und unerwartet stirbt. Schwere Stürme des Lebens können das sein, manchmal kann man sie nicht ertragen. Das geht manchmal über die Kraft von uns Menschen. Was will Markus mit der Erzählung vom Seesturm sagen? Doch wohl dies. Habt zu Gott Vertrauen. Er kann euch in schwierigen Situationen beistehen. Die Jünger haben das erlebt. Wer ist das, fragen sie, als Jesus dem Wind gebietet: Sei still, gib Ruhe! Auf Gott zu vertrauen, das ist eine wahre Kraft gegen die Stürme des Lebens meint Ihr P. Hans-Joachim Winkens SAC |