GOTT UND DIE WELT
Veröffentlichung am 23. September 2009 Wer die Wahl hat, hat die Qual |
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Klaus Marheinecke |
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| So lautet ein altes deutsches Sprichwort, das jedem von uns geläufig ist. Das kann man auf alles Mögliche beziehen, z.B. beim Einkaufen im Supermarkt. Ich bin nun mal ein anerkannt schlechter Einkäufer und bin froh, wenn ich das gefunden habe, was meine Frau mir auf den Einkaufszettel geschrieben hat. Für mich ist Margarine eben Margarine und damit ist es gut. Wenn ich nun vor den Regalen stehe und mich wundere, wie viele Sorten oder Marken an Margarine es gibt, bewundere ich meine Frau, die da ganz klar unterscheidet, welche Sorte sie jetzt in ihren Einkaufswagen packt. Die wählt also gerne (aus). Nun haben wir am Sonntag, die Wahl zum Deutschen Bundestag und sind alle aufgerufen, uns zu entscheiden, wem wir unsere Stimme geben. Damit bin ich beim Wahl – Kampf. Da sind die einen, die wollen unbedingt Wahlkämpfen, weil es schon immer so war und die Wahl nun mal eine Qual zu sein hat. Da spielen die Mittel schon gar keine Rolle mehr. Hauptsache: Wahlkampf macht Spaß! Da sind die anderen, die angeblich keine Lust zum Wahlkämpfen haben, weil man es auch mal anders machen könnte, als immer nur auf den anderen draufzuhauen. | Was ist nun richtig? Da haben wir die Qual der Wahl.Hilft uns dabei vielleicht die Bibel weiter, die ich so gerne hier zitiere? Jesus sagt da ganz deutlich: „Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“ Oder „Wer nicht sammelt, der zerstreut.“ Die Kirchen verlangen von den jungen Leuten, die zur Firmung oder Konfirmation gehen wollen, auch eine klare persönliche Entscheidung. Es wird also am Sonntag eine deutliche Position von uns verlangt. Da gibt es nur ein deutliches JA oder NEIN. Gezwungen wird niemand. Enthaltung, also Wahlverweigerung ist schlichtweg feige. Das sind die, die Jesus mit dem Wort meinte „...weil Du aber lau bist, will ich Dich aus meinem Munde ausspeien“. Die letzten Landtagswahlen haben gezeigt, was Nichtwähler anrichten können. Durch Politikverdrossenheit, die uns manche kluge Leute einreden wollen, ändern wir gar nichts. Stellen Sie sich der Qual der Wahl. Sonst können Sie später auch nicht mitreden ! Ihr Klaus Marheinecke |