GOTT UND DIE WELT
Veröffentlichung am 05. August 2009
Atombombenabwurf über Hiroshima |
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Klaus Eddicks |
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| Der 6.8.1945 muss für die Einwohner Hiroshimas (Hafenstadt auf Honshu, Japan) ein entsetzlicher Tag gewesen sein, der sich wohl für immer in das kollektive Gedächtnis der Japaner eingebrannt hat. An diesem Tag wurde eine US Atombombe über Hiroshima mit ungeahnten Folgen abgeworfen. Ich möchte Ihnen, liebe Leserin und Leser, Einzelheiten dieses Dramas ersparen. Nur so viel: Im Zentrum des Atompilzes herrschen für einen Laien nicht mehr vorstellbare Drücke und Temperaturen. Die Druckwelle hat eine extreme zerstörerische Wirkung, der sich keiner entziehen kann. Etwa 200 000 Tote (die genaue Zahl ist kaum feststellbar) forderte diese schreckliche Tat, alte und junge Menschen, Männer und Frauen, Jungen und Mädchen, Reiche und Arme und vor allem Unschuldige. Eine verheerende und traurige Bilanz, der man sich auch nach 64 Jahren kaum entziehen kann. Aber selbst dieses unselige Ereignis, das jeden Menschen nachdenklich stimmen müsste, wird den populistischen Präsidenten des Irans, M. Ahmadineschad, oder den kranken und würdelosen Diktator Nordkoreas, Kim Jong – il, nicht davon abhalten, eine Atombombe zu bauen oder sogar auch anzuwenden. | Was ist zu tun? Was können wir Bürger dieses Landes, die seit 64 Jahren in Frieden mit unseren Nachbarn rundherum leben, unternehmen, zumal die alltäglichen Sorgen gerade jetzt in der Wirtschaftskrise alles andere überdecken? Natürlich können wir, die Leserinnen und Leser des Wochenblattes, der großen Politik keine andere Richtung geben. Das Gegenteil anzunehmen wäre vermessen. Aber vielleicht sollten wir versuchen bei uns selbst anzufangen, bei uns zu Hause, in der Schule und am Arbeitsplatz, indem wir uns die Bergpredigt von Christus (Matthäus 5-7) bewusst machen. Zugegeben, die Bergpredigt ist ein schwieriger Text. Ihr Inhalt steht eigentlich im Widerspruch zu unserer Welt, so wie sie ist. Trotzdem meine ich, auch für uns Laien könnte die Bergpredigt eine Richtschnur sein, indem wir uns an das Gebot der Nächstenliebe erinnern und versuchen, nach der Seligpreisung „Selig sind die Friedfertigen“ zu leben. Es würde, so hoffe ich, eine Gesellschaft entstehen, die zum wesentlichen Teil der Politik vorlebt, wie man in Frieden miteinander auskommt. |